DOC OFFICE BGF FAQ Wissensdatenbank

Die betriebliche Gesundheitsförderung ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers bzw. der Arbeitgeberin und schließt alle im Betrieb durchgeführten Maßnahmen zur Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen ein. Beispiele sind: Aufklärungsmaßnahmen über Gesundheitsprävention für Beschäftigte, Bewegungsangebote am Arbeitsplatz, gesunde Kantinenverpflegung, Stressbewältigungsprogramme.
Im klassischen Arbeitsschutz sind die Grundpflichten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gesetzlich geregelt. Unternehmens und für die Überprüfung, Umsetzung und Verbesserung aller erforderlichen Maßnahmen gemäß Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) verantwortlich. Um den vielfältigen neuen Anforderungen in der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden, sind neue einheitliche Ansätze bei der Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation erforderlich. Im November 2008 wurden durch Änderungen im Arbeitsschutzgesetz und im Sozialgesetzbuch VII die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) geschaffen. Die GDA ist eine auf Dauer angelegte Kooperationsplattform von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern in enger Abstimmung mit den Sozialpartnerinnen und Sozialpartnern zur Stärkung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Ziel ist es, die bereits bestehenden Arbeitsschutzmaßnahmen einheitlich und transparent zu regelnund Unternehmen anzuregen, auf allen Ebenen systematisch und planvoll den Arbeitsschutz im Betrieb umzusetzen und das Sicherheits- und Gesundheitsbewusstsein der Beschäftigten zu stärken.
Gemäß § 20a Sozialgesetzbuch (SGB) V (sind die Krankenkassen verpflichtet, Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu erbringen. Sie sinddamit in diesem Bereich wichtige Partnerinnen und Partner für Unternehmen und Beschäftigte. Unternehmen können sich zum Beispiel an ihre betrieblichen Kassen oder an Krankenkassen von Beschäftigten wenden, um durch sie Maßnahmen oder Konzepte zur betrieblichen Gesundheitsförderung entwickeln zu lassen und sie gemeinsam durchzuführen.
Durch den Spitzenverband der Krankenkassen wurde 2008 ein Leitfaden für Präventionsangebotemit Vorgaben zur Qualität, anzuwendenden Methoden sowie eine Einteilung der Inhalte in Handlungsfelder entwickelt. Die Handlungsfelder sind:
Arbeitsbedingte körperliche Belastungen: Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparates
Betriebsverpflegung: Gesundheitsgerechte Verpflegung am Arbeitsplatz
Psychosoziale Belastungen (Stress): Förderung individueller Kompetenzen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz, gesundheitsgerechte Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Suchtmittelkonsum: Rauchfrei im Betrieb, „Punktnüchternheit“ (Null Promille am Arbeitsplatz) bei der Arbeit
Maßnahmen, die nicht diesen Handlungsfeldern zugeordnet werden können, dürfen nach §§ 20 und 20a SGB V nicht gefördert werden.
Für uns ist es besonders wichtig, dass wir mit den Krankenkassen herzlich kooperieren. Oft zeigte der gemeinsam Gesundheitstag große Wirkung und wir danken den Krankenkassen für Ihre großzügige Unterstützung. Mit 7 Euro Zuschuss für DOC OFFICE BGF wird es für Sie möglich, eine zusätzliche Förderung aufzubauen. Sprechen Sie Ihren zertifizierten Berater an, er wird Ihnen weitere Möglichkeiten aufzeigen und den Kontakt zur Krankenkasse mit Ihnen forcieren und aufbauen.
Unternehmen können mit Hilfe einer betrieblichen Gesundheitsförderung die Leistungsfähigkeit ihrer Beschäftigten sichern und die Motivation durch Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen erhöhen. Es lassen sich Kostensenkungen durch weniger Krankheits- und Produktionsausfälle und eine Steigerung der Produktivität und Qualität erreichen. Die Imageaufwertung des Unternehmens trägt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bei.
Für Beschäftigte sind eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und Senkung gesundheitlicher Risiken wichtige Effekte einer betrieblichen Gesundheitsförderung. Das kann sich auch in einer Reduzierung der Arztbesuche bemerkbar machen. Gezielte gesundheitsfördernde Maßnahmen der dienen dazu, die eigene Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu steigern. Die Arbeitszufriedenheit erhöht sich immens. Mit einer Förderung des gesundheitlichen Wohlbefindens kann sich die Lebensqualität insgesamt verbessern und Sie stärken Ihre Arbeitgebermarke indem Sie das DOC OFFICE BGF individuell in Ihrem Firmenlayout erhalten.
Prinzipiell sind sich die Expertinnen und Experten einig: Die Investitionskosten für betriebliche Gesundheitsförderung sind geringer als die Kosten, die aufgrund von Erkrankungen und Belastungen der Beschäftigten entstehen.
Seit dem 1. Januar 2009 wird die Förderung der Gesundheit der Beschäftigten steuerlich unterstützt. § 3 Nr. 34Einkommensteuergesetz (EStG) regelt: „Steuerfrei sind zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohnerbrachte Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a des Fünften Buches Sozialgesetzbuchgenügen, soweit sie 500 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigen.“
Pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter kann ein Unternehmen demnach jährlich 500 Euro lohnsteuerfrei in Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung investieren. Voraussetzung für die steuerfreie Bezuschussung externer Maßnahmen ist jedoch, dass diese die erforderlichen Kriterien im Sinne der §§ 20 und 20a des SGB V erfüllen. Ein entsprechender Nachweis ist den Personalunterlagen beizufügen, worauf wir extra im Beratungsgespräch noch hinweisen.
Durch das Zusatzmodul „DOC CARD“ erhalten Sie ein einmaliges Benefitprogramm, welches keine Wünsche offen lässt. Mit der DOC CARD in Ihrem Design und Layout werden nach jedem Video kleine Geldbeträge aufgeladen, umso den Mitarbeiter zu animieren, dass er auch tatsächlich seine persönlichen Anwendungen durchführt. Ein auf buchen auf die DOC CARD geschieht direkt über die Verwaltung und nach Ihrer Freigabe. Auch kann der Zuschuss direkt für die betriebliche Krankenversicherung verwendet werden.
Ein wichtiges Gut: gesunde und motivierte Mitarbeiter!
Krankheiten und Unfälle sind Ereignisse, von denen wir uns wünschen, möglichst ein Leben lang verschont zu bleiben. Leider gelingt das nicht immer. Gerade dann ist es gut zu wissen, dass im Ernstfall Ihre Mitarbeiter nicht alleine auf den gesetzlichen Schutz angewiesen sind.
Mit der DOC betrieblichen Krankenversicherung (DOC-BKV) erhalten Ihre Mitarbeiter wichtige Extras, die über die gesetzliche Versorgung hinausgehen, wie z.B.
  • freie Krankenhaus- und Arztwahl mit Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer,
  • Kostenübernahme für Zahnersatz und Brillen, Kontaktlinsen sowie Heilpraktikerleistungen,
  • Früherkennung und Verhinderung von Krankheiten durch Vorsorgeuntersuchungen,

Präventionsleistungen und ein Gesundheitstelefon.
Und das zu äußerst günstigen und stabilen Beiträgen zu Gruppenkonditionen!
Unter bestimmten Voraussetzungen ist sogar der Wegfall der Gesundheitsprüfung möglich!
Sprechen Sie Ihren DOC Berater an, er wird Ihnen direkt unsere Partner nennen.
Ein weiterer Vorteil: Ehe- bzw. Lebenspartner und Kinder der Mitarbeiter können zu den gleichen günstigen Konditionen mitversichert werden!
Ein DOC-BKV-Gruppenvertrag ist bereits ab einer Anzahl von fünf Personen installierbar (z.B. 2 Mitarbeiter + 3 Familienangehörige). Das ist deswegen möglich, weil die Krankenkassen DOC OFFICE BGF lieben! 42 Prozent der Deutschen wünschen sich Krankenschutz vom neuen Chef Im Wettbewerb um begehrte Fachkräfte werden Vorsorgeleistungen immer wichtiger. 42 Prozent der deutschen Arbeitnehmer sehen das Angebot einer Betrieblichen Krankenversicherung als entscheidendes Kriterium an, wenn sie den Arbeitgeber wechseln. 82 Prozent der Beschäftigten bevorzugen dabei ein arbeitgeberfinanziertes Modell, das alle gesetzlich versicherten Mitarbeiter der Firma einschließt.